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Agnostic Front: European Tour Summer 2006

Agnostic Front: Veteranen des New York Hardcore
Sie sind nicht nur für die Redakteure des Musikmagazins VISIONS 'der Inbegriff des New York Hardcore'. Kaum eine andere Band hat das Genre 'der neuen Härte' - den wütenden Punk mit Metal-Zitaten, in Verbindung mit realitätsnahen Texten und einem klar definierten Lebensstil - von seiner Entstehung Anfang der 1980er Jahre bis heute mehr geprägt als Agnostic Front. 15 Jahre war Sänger Roger Miret alt, als er 1979 zum ersten Mal auf der Bühne stand. Damals eiferten er und seine Bandkollegen Vorbildern wie The Clash nach, später waren es britische Oi-Punk-Bands wie Sham 69 oder Angelic Upstarts. 'Wir hatten damals einfach Lust, Musik zu machen. Keiner von uns beherrschte ein Instrument. Die Hauptsache war, dass wir einen Weg gefunden hatten, unsere Wut zu kanalisieren', erinnert sich der aus Kuba stammende Frontmann.
Agnostic Front ist eine bekennende Unity-Band, die immer wieder versucht, die Hardcore-/Punk- und Skinhead-Szene zu vereinen. Dabei rufen 'AF' stets explizit dazu auf, unabhängig von Hautfarbe und Herkunft zusammenzuhalten (zum Beispiel im Song 'United Blood' aus der Anfangszeit).
Ähnlich wie die Kollegen von Minor Threat, Discipline, Sick Of It All, Black Flag oder den Dead Kennedys macht die 1983 gegründete Band Musik aus Überzeugung, um etwas zu bewegen: 'Wir sind gegen Krieg, gegen Religion und gegen die Gesellschaft. Wir sind auch gegen alle Regeln. Niemand hat das Sagen', bekräftigte Miret kürzlich in einem Fernsehinterview mit dem Arte-Musikmagazin 'TRACKS'. Der Sänger weiter: 'Wir sind ein Produkt der Reagan-Ära. Unter Reagan entstand die erste Hardcore-Welle. Das ist die gute Seite der Politik. Und Bush wird bestimmt eine neue Generation von Hardcore-Kids hervorbringen.'
Wer wissen möchte, was Agnostic Front 2006 unter Hardcore verstehen, sollte sich einen Song ihres aktuellen, von Jamey Jasta (Hatebreed) produzierten Albums 'Another Voice' genau anhören: 'Hardcore (The Definition)'. Oder am 12. Juli in die Centralstation kommen. Dort treten die Veteranen des New York Hardcore nach der Darmstädter Metalcore-Band Fortysevenmilliondollars auf - nach eigenen Worten der mehrheitlich überzeugten Fleischesser den 'Väter des Carnicore'. (TE)

Besetzung:
Roger Miret (Vocals), Vinnie Stigma (Guitar), Joseph Frank Porfito (Guitar), Mike Gallo (Bass), Steve Gallo (Drums)

Pressestimme:
'Die Scheibe ist ein brachiales Stück New York Hardcore. [...] Die HC-Gemeinde wird dieses Werk zu schätzen wissen, denn es spiegelt genau die Essenz des ursprünglichen Hardcore aus dessen Entstehungsgeschichte wider. Beeindruckend.'
www.whiskey-soda.de

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Mittwoch, 12. Juli 2006
Beginn: 21:00 Uhr
Einlass: 20:00 Uhr

Halle unbestuhlt

Tickets ab 12,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 12,00 € 15,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation - Im Carree - 64283 Darmstadt

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