Herman van Veen & Edith Leerkes: Unter 4 Augen
Herrman van Veen: Der Mann mit dem zärtlichen Gefühl
Sänger, Chansonnier, Liedermacher, Entertainer, aber auch Weltverbesserer, Poet, Clown und Philosoph: Versuche, Herman van Veen in eine Schublade zu stecken, gab und gibt es viele. Doch in keine will der gebürtige Niederländer so recht passen, dafür ist seine Künstlerbiografie einfach viel zu abwechslungs- und facettenreich.
Der am 14. März 1945 geborene Sohn eines Typographen absovierte von 1962 bis 1967 ein Musikstudium in seiner Heimatstadt Utrecht. Schon damals wagte er erste Versuche in Richtung Kabarett. Unmittelbar nach dem Ende seines Studiums präsentierte er sein erstes Soloprojekt, ein musikalisch-satirisches Theaterprogramm mit dem Titel 'Harlekijn'. Der 'Harlekijn' bestimmte fortan auch sein weiteres Künstlerleben. 1968 gründete Herman van Veen eine Kunst- und Kommunikationsfirma gleichen Namens, die bis heute besteht. Mit ihr produziert er seine Platten, Bücher, Theaterstücke und Filme - und fördert Projekte anderer Künstler, wobei er sich dabei insbesondere der Nachwuchsförderung verschrieben hat.
Als Sänger schaffte Herman van Veen 1973 den Durchbruch mit dem Album 'Ich hab' ein zärtliches Gefühl'. Seitdem hat er mehr als 100 Platten und CDs herausgebracht und weltweit zahlreiche Tourneen absolviert. Daneben ist er vor allem als Autor von Kinderbüchern und -filmen erfolgreich. Aus seiner Feder stammt etwa die Märchenoper 'Die seltsamen Abenteuer des Alfred Jodocus Quak', deren Figuren auch in der bekannten Zeichentrickserie 'Alfred J. Kwak' wieder auftauchen. Mehrfach geehrt wurde der mittlerweile 61-Jährige darüber hinaus für sein soziales Engagement; unter anderem war er mehr als 25 Jahre niederländischer Botschafter von UNICEF.
Im Rahmen der Reihe 'Quatsch keine Oper!', in der das Staatstheater in Zusammenarbeit mit der Centralstation und dem halbNeun Theater Darmstadt sowie unter der künstlerischen Leitung von Rita Baus die bekanntesten Künstler der deutschen Kabarett-, Comedy- und Musikszene ins Große Haus am Georg-Büchner-Platz holt, ist Herman van Veen gemeinsam mit der Gitarristin Edith Leerkes zu Gast und präsentiert eine Art 'Best of' seiner Lieder. (RED)
Die nächsten Termine in der Reihe 'Quatsch keine Oper!': Hans Liberg (30.03.), Eckart von Hirschhausen (11.04.) Alfred Biolek (27.04.) und Badesalz (05.05.); weitere Termine in Planung.
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Freitag, 01. Dezember 2006
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Staatstheater Darmstadt * Georg-Büchner-Platz 1 * 64283 Darmstadt
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