Wissenschaftstag:
Wissenschaftstag: Über Fundamentierungen und Geothermie
Seit der Grundsteinlegung des berühmten Turmes zu Pisa im Jahr 1173 hat das Bauingenieurwesen immense Fortschritte gemacht. Warum die Frankfurter Hochhäuser nicht ebenso schief stehen wie der berühmte italienische Miniwolkenkratzer, wird Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach, Direktor des Institutes und des Versuchsanstalt für Geotechnik der Technischen Universität Darmstadt, beim vierten Wissenschaftstag in der Centralstation am 30. Oktober erklären. Am monatlich veranstalteten Wissenschaftstag ermöglicht es die Centralstation international renommierten Forschungseinrichtungen und zukunftweisenden Unternehmen aus Darmstadt und Umgebung, spannende Schwerpunkte ihrer Arbeit der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
In seinem Vortrag wird sich Professor Katzenbach mit dem ältesten Material, das Menschen als Baustoff und Lebensgrundlage zur Verfügung steht, beschäftigen: dem Boden. In einem weit gespannten Bogen wird verständlich gemacht, wie mit Experimenten die Nanostruktur des Bodens analysiert und darauf aufbauend sichere Fundamentierungen entworfen, gebaut und kontrolliert werden. Am Beispiel des Schiefen Turmes von Pisa und der Frankfurter Hochhäuser werden die großen Fortschritte des Bauingenieurwesens im Hoch- und Tiefbau präsentiert. Auch neueste Entwicklungen in Forschung und Praxis zur energetischen Nutzung des Bodens im Sinne erneuerbarer Energien werden behandelt - unter anderem der Einsatz der Geothermie in Darmstadt, Frankfurt und Umgebung sowie das Energy Center der TU Darmstadt. (RED)
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Montag, 30. Oktober 2006
Beginn: 18:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
In Kooperation mit dem Institut und d. Versuchsanstalt für Geotechnik der TUD
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