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Christoph Ransmayr: Der fliegende Berg

Christoph Ransmayr: Das lange Warten hat sich gelohnt
'Endlich legt Christoph Ransmayr seinen neuen Roman vor', mag seine Fangemeinde ausrufen, denn das letzte große Prosawerk des österreichischen Autors, 'Morbus Kitahara', erschien 1995. Auch sein neuester Roman zeigt Ransmayr wieder als einen meisterhaften Erzähler - melodiös und fesselnd wie kaum ein anderer deutschsprachiger Schriftsteller. 'Der fliegende Berg' ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort einen noch unbestiegenen namenlosen Berg zu suchen. Auf ihrer Reise begegnen sie nicht nur der archaischen Welt der Nomaden, die sich mit den chinesischen Besatzern im Krieg befinden, sondern auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein verborgenes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, macht sich der Überlebende schließlich ein zweites Mal auf den Weg.
'Der fliegende Berg' ist der bis jetzt persönlichste Roman des Autors und Reisenden, in dem er auch seine eigenen Erfahrungen zum Thema macht: 'Es galt ja das Paradigma, die eigene Person, die eigenen Leidenschaften, Ängste, Sehnsüchte dürfen keinesfalls zum Thema werden oder nur in äußerst sublimer Form. Aber die Scheu, auch meine eigenen Erfahrungen und Empfindungen zu schildern, meinen Ekel, meine Höhenangst, habe ich verloren,' so Ransmayr gegenüber der Welt am Sonntag im September 2006.
Christoph Ransmayr wurde 1954 im oberösterreichischen Wels geboren. Er studierte Philosophie und Ethnologie und lebt heute in Irland und Wien. Seine Romane wurden in 30 Sprachen übersetzt. Darüber hinaus erschienen kleinere Prosaarbeiten, die von ausgedehnten Reisen Ransmayrs in den 1990er Jahren erzählen. Für sein Werk erhielt er viele Auszeichnungen, zuletzt den Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg 2004.
Auf Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung stellt Ransmayr am Dienstag, den 16. Januar, seinen neuen Roman in der Centralstation vor. (RED)

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Dienstag, 16. Januar 2007
Beginn: 19:30 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr

Saal bestuhlt

Tickets ab 3,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 3,00 € 5,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Kooperation mit der Sparkasse u. der Centralstation

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