Barockes Weihnachtskonzert
Barockes Weihnachtskonzert: Weg vom Barock, hin zur Wiener Klassik
Das Barocke Weihnachtskonzert zählt seit Jahren schon zu den beim Publikum beliebtesten Konzertterminen der Philharmonie Merck. In diesem Jahr nun, dem Mozart-Jahr 2006, wird Stephan Mai erstmals den Rahmen 'Barock' sprengen und in Richtung Wiener Klassik verlassen. Mai, der als Konzertmeister der renommierten 'Akademie für Alte Musik Berlin' bestens vertraut ist mit der historisch informierten Musizierweise, führt dazu sein Publikum von Johann Sebastian Bach über dessen Sohn Carl Philipp Emanuel hin zu Wolfgang Amadeus Mozart - eine sinnvolle, logische Fortschreibung, hatte doch der Bach-Sohn seinen Vater als (einzigen) Lehrer, während Mozart wiederum von beiden Generationen Bach nachhaltig inspiriert und geschult worden ist.
So populär die Namen Bach und Mozart auch klingen: Die Barockbesetzung der Philharmonie Merck wird hier nicht die altbekannten, oft gehörten Werke präsentieren. Sogar wohl gänzlich unbekannt dürfte die Sinfonia F-Dur BWV 1071, die der Bach-Kenner besser zuordnen kann, hat er die alternative Bach-Werkenummer 1046a vor Augen. Denn mit BWV 1046 beginnt die Reihe der sechs Brandenburgischen Konzerte, 1046a stellt also eine Frühfassung des 'Ersten Brandenburgischen' dar  eine reizvolle, neue Hörerfahrung, vertraut und doch in etlichen Details überraschend fremd. (Stefan Schickhaus)
Das Konzert ist bereits ausverkauft. Allerdings gibt es die Möglichkeit, sich an der Tageskasse eine Stunde vor Konzertbeginn für eventuell zurückgegebene Karten auf eine Warteliste setzen zu lassen.
Programm
Johann Sebastian Bach
Sinfonia F-Dur BWV 1071 (= 1046a)
Carl Philipp Emanuel Bach
Konzert fĂĽr Cembalo und Orchester G-Dur Wq. 34
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
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Sonntag, 17. Dezember 2006
Beginn: 11:00 Uhr
Einlass: 10:00 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Philharmonie Merck
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