Eldar
Eldar: Wunderknabe des zeitgenössischen Jazz
Der Welt am Sonntag gilt er als 'Wunderknabe des zeitgenössischen Jazz': Eldar Djangirov. Der 1987 in Kirgisistan (ehemaliges Kirgisien) geborene Pianist begann bereits im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen. Schon bald entdeckten seine Eltern, ein jazzbegeisterter Ingenieur und eine Musikwissenschaftlerin, sein enormes Talent. Sein Vater begann, ihn am Klavier zu unterrichten, während seine Mutter ihn Musikgeschichte lehrte. Obwohl Eldar vor allem klassische und traditionelle Spieltechniken vermittelt wurden, folgte er den Vorlieben seines Vaters und entwickelte ein starkes Interesse am Jazz; Oscar Peterson und Bill Evans wurden seine Vorbilder. Als er 1996 an einem Jazzfestival in Nowosibirsk teilnahm, wurde er von dem amerikanischen Jazzenthusiasten Charles McWhorter entdeckt, der Eldar eine Ausbildung am 'Interlochen Center for the arts' in Michigan ermöglichte. Die Familie zog in die USA , wo der junge Künstler - neben seiner Ausbildung - Konzerterfahrungen zu sammeln begann und zahlreiche Preise gewann.
Im März 2005 erschien bei keinem geringeren Label als Sony/BMG sein Debütalbum 'Eldar', das er gemeinsam mit Jazzgrößen wie dem Bassisten John Patitucci und Schlagzeuger Michael Todd Strait aufnahm. Unter den elf Titeln finden sich Standards, aber auch vier Eigenkompositionen. Die Welt am Sonntag schrieb über die Vorstellung des Albums in Hamburg: 'Eldar ist eine Naturgewalt. Er fetzt durch die bekannten Standards, nimmt sie mit Verve und jugendlichem Tempo, immer etwas schneller als nötig. Er sprudelt die Einfälle hervor, als könne er es kaum abwarten, der einen Idee die nächste hinterherzuschicken. [...] Was Eldar zu bieten hat, ist eine moderne und ungeheuer athletische Version des zeitgenössischen Jazz, wie man ihn kennt.' Am Montag, den 19. Februar, zu erleben in der Centralstation. (JB)
Besetzung: Eldar Djangirov (piano), Marco Panascia (Bass), Michael Todd Strait (drums)
Pressestimme:
Eins steht schon nach den ersten Tönen der ersten Nummer 'Sweet Georgia Brown' fest: Der Kirgise mit Wohnsitz in den USA ist ein brillanter Techniker. In diesem Fall orientiert er sich an Oscar Petersons Stil, während sein 'Maiden Voyage' Studien von Herbie Hancocks originaler Quintettaufnahme von 1965 spüren lässt, nur weicher und eleganter gefasst. Hier deutet sich schon an, dass der junge Mann nicht nur studiert und kopiert, sondern darüber hinaus eine eigene Persönlichkeit entwickelt. Die Partner für diese Studioproduktion unterstützen ihn auf diesem Weg zur Eigenständigkeit: John Patitucci, jahrelang Bassist in der Electric- und Akoustic-Band von Chick Corea, und der Schlagzeuger Todd Strait taugen nicht für Plagiate.
Werner Stiefele, Rondo, 04.03.2006
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Montag, 19. Februar 2007
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Saal bestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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