Youngblood Brass Band: Riot Jazz Tour 2007
Youngblood Brass Band: Brandheißer Mix aus Brass und HipHop
Man schreibt das Jahr 1994. Eine High School irgendwo im nordamerikanischen Bundesstaat Wisconsin. Der Schüler David Henzie Skogen ist begeistert von der Blasmusik des alten New Orleans und möchte eine Brass Band gründen. Doch das ist nicht so leicht, schließlich ist Wisconsin nicht New Orleans, wo der Brass-Sound eine lange Tradition hat und auch von Jugendlichen akzeptiert und als 'cool' angesehen wird. Schließlich findet er doch Mitstreiter - allen voran den Sousafonisten Nat McIntosh, der zu dieser Zeit bereits in einer Brass Band spielt und in den nächsten neun Jahren den Stil der Band maßgeblich mitbestimmen wird.
Anfangs besteht die Formation aus 17 Musikern. Nat steht mit seinem Sousafon musikalisch im Mittelpunkt, Dave gibt den Bandleader, Sprecher und Rapper; ja, richtig: den Rapper. Denn neben der Affinität zum traditionellen Brass-Sound lässt sich die Band von Funk, Jazz, karibischen Klängen und besonders vom HipHop beeinflussen. Damit schaffte sie einen ganz eigenen Stilmix, der schon nach kurzer Zeit großes Aufsehen erregte. Spätestens 1996, als die Youngblood Brass Band mit dem Brooklyner Rapper Talib Kweli die Single 'Ya'll Stay Up' aufnimmt, ist klar, dass die neun Jungs ein ganz neues, eigenes Kapitel in Sachen Brass-Musik aufgeschlagen haben. Posaunen, Trompeten, Saxofone treffen auf MC und Beatbox - eine Mischung, die insbesondere live gespielt brandheiß ist!
2005 steigt Nat McIntosh aus der Band aus, was die anderen acht Musiker nicht daran hindert, an ihrem eigenwilligen Stilmix weiterzuarbeiten. Anfang 2006 erscheint mit 'is that a riot?' das mittlerweile fünfte Album der Youngblood Brass Band. Am Mittwoch, den 28. Februar, ist die fulminante Mischung aus Brass und HipHop in der Centralstation zu erleben. (JB)
Pressestimme:
'Ziemlich wild und stark gepresst blasen sie den Staub aus den Posaunen, Trompeten und Saxophonen. Die Mischung aber macht es erst interessant: Rap, knallige Drums, post-punkige Lärmkaskaden und druckvoller Bläsersound geben einen Geschmack davon, wie Aufruhr im musikalischen Sinne funktionieren kann. Herrlich.'
Klaus Hübner, Westzeit, 01.03.2006
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Mittwoch, 28. Februar 2007
Beginn: 21:00 Uhr
Einlass: 20:00 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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