George Gruntz Concert Jazz Band
George Gruntz Concert Jazz Band: Swing, Kraft und Lyrik
Dass er in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiern wird, sieht man ihm nicht an. Der Schweizer Pianist George Gruntz hat sich die Frische und Neugier erhalten, die sein musikalisches Schaffen seit jeher auszeichnen. Gruntz begann seine Karriere in den 50er Jahren, spielte 1958 in der International Youth Band beim Newport Jazz Festival und tourte Anfang der 1960er Jahre mit amerikanischen Musikern durch Europa. Er war musikalischer Leiter des Schauspielhauses Zürich und organisierte von 1972 bis 1994 die Berliner Jazztage. Daneben aber widmete er sich immer eigenen Projekten, die in der Tradition genauso verankert waren wie sie seine unendliche Neugier auf die Kreativität der Musik dieser Welt belegten. 1972 gründete er zusammen mit Flavio und Franco Ambrosetti sowie Daniel Humair The Band, ein Orchesterprojekt für das Zürcher Jazzfestival. Der Erfolg und der Spaß, den die Musiker bei dieser Gelegenheit hatten, ermunterten sie, vier Jahre später eine zweite Ausgabe der Formation zusammenzustellen. Von nun an verkürzten sich die Intervalle zwischen den Arbeitsphasen. Die Concert Jazz Band, wie sie bald umbenannt wurde, war ein All-Star-Orchester, in dem über die Jahre die crème de la crème des europäischen und amerikanischen Jazz mitwirkte. Gruntz hat eines seiner Orchesterprojekte einmal mit 'serious fun' überschrieben - ein passender Titel auch für das George Gruntz Concert Jazz Band-Konzept. Die Band ist eines der wenigen Orchester im Jazz, die selbst trotz vieler vertrackter Ensemblepartien immer den Charakter einer 'blowing band' - voll Swing, Kraft und Lyrik - beibehalten hat. Es ist eine Band, in der jeder einzelne Solist genügend Raum für seine eigenen Improvisationen erhält.
Am Dienstag, den 10. April, ist die George Gruntz Concert Jazz Band anlässlich des runden Geburtstags ihres Leiters in der Centralstation zu Gast. Die Liste der Solisten liest sich auch hier wie ein Who's who des Jazz, sind doch keine Geringeren als Kenny Rampton oder Howard Johnson - um nur einige zu nennen - mit dabei. Doch besonderes Augenmerk sollte neben den vielen Stars auf einen gelegt werden, der - wie einst Duke Ellington - sich selbst als 'the piano player' begreift, als Kollege, der inmitten der prächtig swingenden und groovenden Big Band-Sätze einfach nur Spaß haben will mit seinen musikalischen Freunden: George Gruntz. (Wolfram Knaur)
Besetzung:
Trumpets/Flugelhorns: Marvin Stamm, Alexander Sipiagin, Kenny Rampton, Jack Walrath
Trombone/ Euphonium: David Bargeron
Trombone/ Bass-Trumpet: Elliot Mason
Trombones: Gary Valente, Earl McIntyre (bass-bone)
Tuba/Bari Sax: Howard Johnson
Saxophones/Reeds: Chris Hunter, Sal Giorgianni, Larry Schneider, Mark Turner
Rhythm Section: George Gruntz (p), Arie Volinez (b), Adam Nussbaum (d)
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Dienstag, 10. April 2007
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Saal bestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation in Kooperation mit dem Jazzinstitut Darmstadt
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