Africando
Africando: Afrikas führendes Salsa-Orchester
Der Name Africando bedeutet im Senegal 'Vereintes Afrika' und klingt im Spanischen nach 'Afri-Canto', was sich mit 'Afrika singt' assoziieren lässt. Mit Unterstützung hochkarätiger Musiker aus der Latino-Szene schufen drei senegalesische Sänger 1990 das Bandprojekt Africando und überführten den Salsa zurück an seinen Ursprungsort. Sie recycelten die Rhythmen Kubas mit afrikanischem Potenzial, was dazu beitrug, eine hoffnungsvolle Einheit aus Musikern des Schwarzen Kontinents zu bilden, die Afrika ansonsten kaum aufzuweisen vermag. 'Viele Afrikaner sind stolz auf uns. Sie sehen in der Gruppe ein Projekt, das die Einheit Afrikas verkörpert', so Produzent Ibrahim Sylla über sein bestes Pferd im Stall' (blue rhythm, Frühjahr 2001). Seit Jahren bringen die Africando-Songs 'Yay Boy' oder 'Aicha' die Salsa-Gemeinde zum Tanzen, und man weiß, dass hier westafrikanische Soneros mit US-Salseros kooperieren. Die Geschichte Africandos ist jedoch ein Mosaik aus zahlreichen musikalischen Legenden fast aller Länder Afrikas. 'Ein Senegalese kauft die Platte wegen Medoune Diallo oder Thione Seck. Ein Malier hört Salif Keita. Koffi Olomide oder Lokua Kanza vertreten den Kongo. Bally Spinto stammt von der Elfenbeinküste, Balake aus Burkina. Über die verschiedenen Musiker spricht die Musik der Band alle Afrikaner an', so Ibrahim Sylla. Hinzu kommen die vielen Gastmusiker aus der Karibik, Haiti oder Puerto Rico.
Aber auch in Europa hat das Bandprojekt seit Jahren Erfolg: Wie eine Rakete schoss das Album 'Betece' im Dezember 2000 an die Spitze der deutschen Salsa-Charts, wo es sich ein halbes Jahr lang hielt, darüber hinaus besetzte es volle drei Monate die Pole Position der World Music Charts Europe, was letztlich auch zum Platz 1 in der Jahreswertung 2001 führte.
Das Niveau des Orchesters begeistert nun schon seit fast 20 Jahren sowohl die Freunde afrikanischer Klänge wie auch eingefleischte Salsa-Fans.
Ende 2006 meldet sich Africando mit seinem neuesten Album 'Ketukuba' glanzvoll zurück.
Und abermals lässt sich mit gutem Gewissen sagen, dass sich der karibischer Hüftschwung und die smarten Stimmen Schwarzafrikas nirgendwo so packend und natürlich begegnen wie bei Africando!
Zu erleben am Samstag, den 14. Juli, im Rahmen der Reihe 'Sommerperlen' in der Centralstation! (RED)
Besetzung: Amadou 'Balake' Traore (leadvocal), Sekouba 'Bambino' Diabate (lead vocal), Amadou Bassirou Sarr (lead vocal), Fata Dieng (lead vocal), Miguel Gomez (percussion, director), Miguel Rios Morales (bongo, campanas, tambores, bata), Jean-Louis Damant (trombone), Guillaume Fellove (trumpet), Vincent Payen (trumpet), Philippe Henri (trombone), Jean-Pierre Ismaël (timbales), Alain Deshayes (bass), Franklin Edouardo Lozada (piano)
Alle Konzerte der Reihe 'Sommerperlen': Joshua Redman Trio (am 7. Juli), Sara Tavares (8. Juli), Music Maker (9. Juli), The Roots (10. Juli), Calexico (11. Juli), Tower of Power (12. Juli), Africando (14. Juli) sowie Curtis Stigers & Band (am 20. Juli).
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Samstag, 14. Juli 2007
Beginn: 21:00 Uhr
Einlass: 20:00 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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