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Orchestra Baobab

Orchestra Baobab: African Carnival mit den legendären Musikern aus Dakar
Produzent Nick Gold hat bereits mehrfach sein 'gutes Händchen' bewiesen, wenn es darum ging, längst vergessen geglaubte Bands aus der Versenkung hervorzuholen und ihnen ein triumphales Comeback zu bescheren. Nach dem Buena Vista Social Club verhalf er 2001 Senegals legendärem Orchestra Baobab zu einer viel beachteten Wiederauferstehung.
1970 wurde die Band in Dakar gegründet, um im Club Baobab die Reichen, Schönen und Mächtigen zu unterhalten. 'Dabei entwickelten die Musiker fast beiläufig eine wegweisende Fusion einheimischer Traditionen mit kubanischen Einflüssen und manchmal auch Reggae-Rhythmen. Salsa, Rumba, Cha-Cha-Cha oder Pachanga waren zwar [...] schon lange in Dakar angekommen, doch erst das Orchestra Baobab machte sie richtig populär', so die F.A.Z. Von 1970 bis 1985 nahm die Band mehr als 20 Alben auf. Erst Mitte der 1980er, als die Mbalax-Welle angeführt von Youssou N'Dour die senegalesische Musikszene aufmischte, begann der Stern des Orchesters zu sinken und die Band ging auseinander.
1989 veröffentlichte Produzent Gold unter dem Titel 'Pirate's Choice' einige alte Songs und schlagartig war das Orchestra Baobab - das nicht mehr existierte - weltbekannt. Doch damit nicht genug: Gold bemühte sich auch darum, die Mitglieder von einst ausfindig zu machen und wieder zu vereinen. Seine Bemühungen waren von Erfolg gekrönt. Die Re-Union-Tour gipfelte im Herbst 2001 in einem triumphalen Auftritt in London. Was also lag näher, als sich in Golds Livingston Studio einzufinden und ein neues Album einzuspielen. Seither wächst der Ruhm des Orchesters stetig, bereits zweimal begeisterte es in der Centralstation. Am Mittwoch, den 5. Dezember, kommen die elf Musiker nun erneut nach Darmstadt und stellen ihr aktuelles Album 'Made in Dakar' (VÖ 10/2007) vor. Es wurde in den Xippi Studios in Dakar aufgenommen und zeugt inhaltlich von der wiederbelebten Aktivität der Band in ihrer Heimat, wo sie nach über 20 Jahren wieder regelmäßig samstags in einem Club auftritt. 'Made in Dakar' führt den Baobab-Sound zurück zu seinen Wurzeln und dokumentiert gleichzeitig die immer stärker werdende Urbanisierung Dakars, deren Bevölkerungszahl in den vergangenen Jahren explodiert ist. So macht das Orchester beispielsweise verstärkt von den Sabar Gebrauch, also von jenen Trommeln, die den Grundrhythmus für Senegals dominanten Pop-Sound Mbalax bilden. (JB)

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Mittwoch, 05. Dezember 2007
Beginn: 21:00 Uhr
Einlass: 20:00 Uhr

Halle unbestuhlt

Tickets ab 22,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 22,00 € 26,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt

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