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Die elektronische Gesundheitskarte - Nutzen und Risiken für Ärzte und Versicherte

Die elektronische Gesundheitskarte: Nutzen und Risiken für Ärzte und Versicherte
Alle machen mit, nur Hessen ist nicht dabei. Die Rede ist von den Tests der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Die Bundesregierung möchte mit dieser neuen Versichertenkarte das Gesundheitswesen effizienter gestalten und den Versicherten zum Herr seiner Daten machen. Viele Ärzte hingegen sehen nur Kosten und bezweifeln, dass die Karte wirklich Behandlungsvorteile bringt. Unterdessen fürchtet so mancher Bürger den gläsernen Patienten. Was die elektronische Gesundheitskarte wirklich bringt, diskutieren Ärzte, Klinik- und Patientenvertreter am Dienstag, den 18. September, ab 20.00 Uhr im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Darmstädter Centralstation. 'Ziel der Veranstaltung ist es, über die technischen Fakten aufzuklären und Impulse für die weitere Entwicklung der Gesundheitskarte und deren Anwendungen zu sammeln', sagt Organisator Dr. Markus Schumacher, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt.
Auf dem Podium diskutieren: Hans-Jürgen Brems (Kassenärztliche Vereinigung Hessen),
Wolfram-Arnim Candidus (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V.), Hans-Werner Czala (Apotheken-Rechen-Zentrum GmbH), Dr. Till Gassner (Gesundheitsring Darmstadt), Dr. Ursula Stüwe (Präsidentin der Landesärztekammer Hessen), Dr. med. J. Vetter (Chirurg und Medizincontroller am Alice-Hospital), Michael Martinet (Projektleiter eGK der Deutschen Angestellten Krankenkasse) und Rainer Paternoga (Referatsleiter Gesundheitstelematik im Hessischen Sozialministerium). (SIT)

Pro
'Der Nutzen der elektronischen Gesundheitskarte und der elektronischen Gesundheitsakte liegt in der Verfügbarkeit der individuellen Daten zum Gesundheitszustand des einzelnen Versicherten und Patienten. Damit wird die Behandlung beschleunigt, die Dokumentation umfänglich verbessert, die Qualität der Behandlung verbessert, die Wirtschaftlichkeit gesteigert. Die Risiken für Patienten und Ärzte werden minimiert', sagt Patientenvertreter Wolfram-Arnim Candidus.

Contra
'Die hessische Ärzteschaft hat sich gegen die elektrische Gesundheitskarte ausgesprochen, weil ein Nutzen für die Ärzte nicht erkennbar ist. Die Kosten, die auf Ärzte und Krankenhäuser zukommen, sind unabsehbar und eine Kosten-Nutzenwertung liegt nicht vor', sagt, Dr. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen.

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Dienstag, 18. September 2007
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Halle unbestuhlt

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie

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