Darmstädter Tage der Fotografie: Late Night Konzert
Darmstädter Tage der Fotografie: Originell quer denken
Die Darmstädter Tage der Fotografie (DTDF) kommen bei ihrer vierten Auflage auch erstmals in die Centralstation - und sind dann gleich dreifach vertreten: mit einem zeitgenössischen Jazzkonzert, einer Austellung sowie einer Matinee. 'Querdenker - vom Kopf an die Wand' ist das Thema der vierten DTDF, die vom 18. bis 20. April stattfinden. Gezeigt werden Arbeiten von Fotokünstlern mit einem extrem eigenen Blick auf die Welt und das Leben. Es sind eigenwillige, intelligente Bildersucher, die mit dem Medium Fotografie nicht den Zeitgeist bedienen, sondern phantasievoll und originell quer denken. Konzeptionell stark und dennoch frisch und unterhaltsam, manchmal auch ein wenig poetisch. Insgesamt werden rund 50 Fotografen aus Deuschland, Europa und den USA an zwölf Orten in Darmstadt ihre Bilder ausstellen. Außerdem wird der mit 5.000 Euro dotierte 'Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie' verliehen und es gibt ein Symposium mit Fotografen, Wissenschaftlern, Musikern und anderen Fachleuten.
In der Centralstation stellen die Fotokünstler Frank Kunert, Katrin Binner, Nina Brauhauser, Mazier Moradi, Benjamin Plefka und Christian Angl, Sophie Schmalriede, Jürgen Schmidt, Axel Sündermann sowie Franziska Klose ihre Bilder aus. Die Ausstellung im Saal der Centralstation ist am Samstag, den 19., sowie am Sonntag, den 20. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Den Auftakt der Darmstädter Tage der Fotografie in der Centralstation am Freitag, den 18. April, um 23 Uhr bildet jedoch keine Ausstellung, sondern ein hochkarätiges, zeitgenössisches Jazzkonzert mit Christopher Dell (Vibraphon), Uli Partheil (Piano) und Jürgen Wuchner (Bass). Der Eintritt zum Konzert mit freien Improvisationen beträgt 5 Euro an der Abendkasse, Tickets im Vorverkauf gibt es im Internet unter www.dtdf.de. Das Konzert ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Darmstädter Tage der Fotografie mit dem Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt. Beide Institutionen wollen durch ihre Zusammenarbeit zeigen, dass es fruchtbar und anregend ist, wenn verschiedene Formen kreativer Kommunikation aufeinandertreffen. Zudem existieren im zeitgenössischen Jazz und in der zeitgenössischen Fotografie ja durchaus inhaltliche Parallelen - gerade beim Thema 'Querdenker'. So hat sich der Jazz - in zahlreichen Formen heute bereits in der Kommerzialität angekommen - in seiner Geschichte gerade auch durch die sogenannten Querdenker ständig weiterentwickelt.
Mit einer Matinee im Saal der Centralstation am Sonntag, den 20. April, um 11 Uhr, beginnt der Abschlusstag der diesjährigen Darmstädter Tage der Fotografie. Nahezu alle ausstellenden Fotografen des Festivals werden anwesend sein, so dass die Besucher nach einer kurzen Einführung mit ihnen ins Gespräch kommen und über die ausgestellten Werke reden können. Danach geht es auf einen Rundgang durch die gesamte Stadt. Denn auch an diesem 'Tag des Sehens' haben alle zwölf Ausstellungsorte von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Und sind bequem mit dem kostenlosen Skoda-Shuttle-Service zu erreichen. (RED)
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Freitag, 18. April 2008
Beginn: 23:00 Uhr
Einlass: 22:00 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Darmstädter Tage der Fotografie + Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.
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