René Marik: Autschn! Ein Abend über die Liebe
René Marik: Master of Puppenquatsch
'Hage? Jemand ze Hage?', 'Rapante, Rapante!', 'Schneewante!' Tausende Live-Zuschauer und Millionen Internetnutzer wissen genau, was hinter solch dadaistischen Ausrufen steckt: 'De' Maulwurfn hier!' Es ist der blinde Maulwurf mit dem hinreißenden Sprachfehler, der Star aus René Mariks Puppen-Comedy.
Marik, den die taz einen 'Romantiker, der an der Realität verzweifelt' nennt, ist einer jener jungen Künstler, die ihre Karriere über das Internet begonnen haben. Die einzigartige Mischung aus Puppenspiel, Bardengesang und investigativer Blödsinnsforschung des diplomierten Puppenspielers wurde schlagartig bekannt, als irgend jemand auf der Videoplattform YouTube einige Liveausschnitte Marikscher Comedy-Kunst platzierte. Innerhalb kürzester Zeit erreichten sie Kultstatus, es folgten eine ausverkaufte Tour, teilweise 'ohne, dass ein einziges Plakat gehängt wurde' (Express Köln), ein wahrer Run auf Merchandise-Artikel, Auszeichnungen wie der Cabinet-Preis 2007 und der Prix Pantheon 2008 sowie eine enorme Medienresonanz in Fernsehen, Radio und Presse.
Da ist Herr Falkenhorst, der blasierte, aber gescheiterte Schauspieler-Frosch, der über seine angeblich so große Karriere philosophiert. Und der Plüscheisbär Kalle, der bodenständige Genießertyp mit Berliner Schnauze, der sehr viel damit zu tun hat, am Telefon seine in Berlin zurückgebliebene Freundin zu beruhigen. Und natürlich ist da der Maulwurf, der unumwundene Star, die anrührend tragische Kultfigur, der allen sprachlichen Handicaps zum Trotz auf der Bühne allabendlich einer wortkarg affektierten Barbie-Rapunzel leidenschaftsvoll den Hof macht ('Rapante, Rapante, lass'n Haate daate! Manno!') - aber steif und fest (und wenig überzeugend) behauptet, dass Bühne und Privatleben ja zwei Paar Stiefel seien.
Wer René Marik, den 'Master of Puppenquatsch' (Frankfurter Rundschau), mit seiner Rasselbande live erlebt, Tränen gelacht und am Ende auch vergossen hat, der wird zum Fan. (RED)
Pressestimme:
'Marik macht Kleinkunst im eigentlichen Sinne - Kunst mit kleinen Mitteln, für kleine Bühnen. Er ist ein Meister des Verschwindens. Und das in Zeiten, in denen Erfolg in ausverkauften Olympiahallen-Shows gemessen wird. Das Provisorische, Bruchstückhafte hat er zum Stilmittel erkoren. 'Marionetten habe ich immer gehasst, die sind so perfekt', sagt er. Ihm reichen eine gerupfte Barbie und ein 'räudiges Stück Stoff'. Der Rest ist Fantasie.' Anne Haeming, taz, 08.04.2008
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Dienstag, 09. Dezember 2008
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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