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Julien Jacob: Barham

Julien Jacob: Solitär der Weltmusikszene
Julien Jacob, 1960 in Benin geboren und seit früher Kindheit in Frankreich lebend, ist ein Solitär der Weltmusikszene. Denn gibt es schon wenige Musiker, die es geschafft haben, einen komplett neuen Stil oder eine neue musikalische Sprache zu erschaffen, so gibt es wohl kaum einen, der jemals eine eigene Sprache erfunden hat - außer Julien Jacob! 'Shinop', 'Dhidhi' oder 'Tililtil' - so lauten einige der Titel auf seiner neuen CD 'Barham' - Worte, nach denen man im Lexikon wahrscheinlich lange und vergeblich suchen würde, denn Jacob singt in einer Fantasiesprache.
Der Künstler ist der Überzeugung, dass die Bedeutung von Worten und das Bemühen, sie zu verstehen, die Wirkung von Musik stark einschränken. Er setzt deshalb auf die lautmalerische Kraft, das Timbre und die Vibration seiner Kunstsprache, um den Zuhörer vom Bedeutungsballast zu befreien. Seine Musik ist konzentriert, von großer Klarheit und Eingängigkeit. Seine rauchige Stimme wird nur von Gitarre und Perkussion begleitet.
Und sein Konzept scheint aufzugehen: 'Man versteht nichts und begreift doch alles. Julien Jacobs Kunstsprache, die ihm den freien Ausdruck ohne vorcodierte Wörter ermöglicht, ist ein komplexer lautmalerischer Kosmos, der nur noch entfernt ans Französische erinnert, natürlich Afrika in sich trägt - ansonsten jedoch überall zuhause sein könnte. [...] Besondere Anziehungskraft gewinnen die Lieder Julien Jacobs jedoch erst durch seinen Gesang. Sein heiseres Raunen und Flüstern wirkt beschwörend und eindringlich. Seine Stimme haucht den unverständlichen Worten Leben ein - und plötzlich begreift man, ist man umgeben von einer intimen Atmosphäre, wird man zutiefst berührt von den Assoziationen, die Jacob hervorruft', schrieb Michael Frost am 14. September 2008 auf www.cd-kritik.de. So führt Julien Jacob die Musiktradition seiner afrikanischen Heimat auf seine eigene, faszinierende Art fort. In der Centralstation stellt der eigenwillige Künstler sein neues Album 'Barham' vor. (RED)


Pressestimme:
Auf 'Barham' sind nur akustische Gitarren und Perkussion zu hören, gelegentlich etwas verfremdet und mit elektronischen Einsprengseln versehen, dazu die tiefe, etwas rauhe Stimme von Julien Jacob. Zumal die minimalistisch repetitiv eingesetzten, eingängigen Gitarrenpattern gemahnen an Afrika, und da der Text uns eben keine Geschichte erzählt - und auch oft mit Wiederholungen arbeitet - wird er auf Dauer einfach zu einem weiteren, wenn auch bestimmenden lautmalerischen Element in diesem eigenartigen musikalischen Kosmos. Insgesamt irgendwie schon ein Singer/Songwriter-Album, das aber dann doch wieder ganz und erfrischend anders ist.
hr2-kultur, Mikado - CD der Woche 8. - 13. September 2008

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Freitag, 16. Januar 2009
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Saal bestuhlt

Tickets ab 20,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 20,00 € 25,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt

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