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FÄLLT AUS: Cáceres: Utopia

Cáceres: Naturgewaltig
Gute Nachrichten für Liebhaber starker Gefühle und feinsinniger Kleinode: Juan Carlos Cáceres ist wieder da und mit ihm vierzehn neue Songs, die seine 'Utopia' des Tangos beleuchten. Der 72-jährige, seit 1968 in Paris lebende Argentinier ist Sänger, Pianist, Komponist und Maler. Seine künstlerischen Schwerpunkte liegen jedoch im Jazz und Tango - vor allem in den schwarzen Wurzeln des Tango, wie sie in der Habanera zu hören sind. Aufgrund der stimmlichen Ähnlichkeit wird Cáceres oft mit Paolo Conte verglichen, und tatsächlich ist auf dem Album 'Utopia' eine Nähe zum europäischen Chanson nicht zu überhören.
Schon in seinem Geburtsort Buenos Aires galt Cáceres als Faktotum: Tagsüber war er Student der schönen Künste, des Nachts jedoch Posaunenspieler, Agitator, eine Naturgewalt. Er wurde zur Attraktion des legendären Jazzclubs 'Cueva de Passarato', dem Epizentrum revolutionärer Trends. Dort trafen sich Beatniks, High-Society-Miezen und zukünftige maoistische Revolutionäre. Cáceres hatte das Sagen. Bis er eines Tages einem Ruf folgte und nach Paris zog. Dort spielte er mit der Künstlerin Marie Laforet, gründete die Bands Malon und Gotan, malte, produzierte Shows, lehrte Kunstgeschichte und forschte nach den Wurzeln der Musik vom Rio de la Plata. Noch heute doziert er über dieses Thema, aber in erster Linie komponiert und singt er. So auch am Dienstag, dem 27. Januar, in der Centralstation. (RED)


Pressestimme:
Cáceres' 'Utopía' ist nicht der Tango als Tanz zweier Menschen, sondern zuallererst eine Musikform, die das Zusammenspiel von Musikern erfordert. Folglich ordnen sich seine tangos, milongas und candombes nicht den Erfordernissen der Tänzer unter. Viel wichtiger erscheint ihm die Persönlichkeit der Instrumentalisten. Und so erfährt man beim Hören des Albums viel über die Herkunft der Musiker - und damit der Musik selbst: Tango entstand im Buenos Aires der 1920er Jahre beim Zusammentreffen europäischer Einwanderer, den Nachfahren afrikanischer Sklaven, Ureinwohnern und den Nachkommen der Eroberer.
Eine wichtige Rolle spielt dabei ein Fluss: der Rio de la Plata, dessen Mündungsdelta die Nachbarn Argentinien und Uruguay voneinander trennt und doch verbindet.
Michael Frost, 02.12.2007 auf www.cd-kritik.de

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Dienstag, 27. Januar 2009
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Saal bestuhlt

Tickets ab 23,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 23,00 € 28,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt

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