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Datscha-Party: Eisenstein meets Datscha

Datscha-Party: Feiern ohne Coolness-Hierarchien oder Szene-Dresscodes
Polka, Wodka und Videoprojektionen - macht das eine russische Party? 'Eigentlich ist es mehr die Atmosphäre. In Russland und auch auf unseren Partys in Hamburg wird sehr ausgelassen und herzlich gefeiert. Bei uns gibt es keine Coolness-Hierarchien oder Szene-Dresscodes', sagt Vladislav Estrin. Er kommt aus Moskau und gründete mit vier Freunden aus St. Petersburg vor mittlerweile acht Jahren das Datscha-Projekt - in Hamburg, der Partnerstadt von St. Petersburg. Seitdem versuchen die fünf russischen Lebenskünstler gemeinsam, die Hamburger für osteuropäische Geselligkeit zu begeistern. Mit Erfolg. 'Seit wir vor ungefähr fünfzehn Jahren nach Hamburg gekommen sind, haben wir immer private Feste gefeiert', erinnert sich Vladislav. 'Mit der Zeit kamen immer mehr Leute zu unseren Partys. Daraus entstand zum 40. Jahrestag der bemannten Raumfahrt im April 2000 die erste [öffentliche] Datscha-Party.'
Zum Ausklang der 'Russland 1900'-Ausstellung des Instituts Mathildenhöhe (noch bis 1. Februar) findet sich das Datscha-Kollektiv nun endlich auch in Darmstadt ein: Am Freitag, dem 23. Januar, machen die DJs Andrej Lido und Rodion Levin, unterstützt von den Videojockeys Vladislav Estrin und Alexander Mirimov, die Centralstation zu einem Ort, an dem sich alle - unabhängig von Muttersprache und Promillestand - zuhause fühlen. Die Musik der russischen Kneipenorchester, ukrainischer Reggae, Balkan-Ska und Franzosenpolkas verschmelzen und lösen kollektives Tanzen bis in die frühen Morgenstunden aus. Visuell untermalt wird das wilde Partytreiben durch einen ungewöhnlichen Live-Video-Mix, bei dem Videoschnipsel aus russischen Filmen der 1920er bis -80er Jahre die Leinwände mit schimmelreitenden Schönheiten, singenden Hasen und fliegenden Bauarbeitern bevölkern. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!
In der Lounge der Centralstation werden parallel zur Party Filmausschnitte des russischen Regisseurs Sergei Michailowitsch Eisenstein (unter anderem: 'Panzerkreuzer Potemkin') sowie historische Filmaufnahmen aus der Zeit des letzten Zaren gezeigt. (RED)


Pressestimme:
'Erst wackelten die Mauern von Jericho, jetzt beben die Wände der Hamburger Stadttheater und Clubs, wenn das Datscha-Projekt zu Gast ist.' taz

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Freitag, 23. Januar 2009
Beginn: 22:00 Uhr
Einlass: 22:00 Uhr

Halle unbestuhlt

Tickets ab 6,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 6,00 € 8,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH in Kooperation mit dem Institut Mathildenhöhe

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