Everlast
Everlast: Dichte Arrangements
Everlast wird 1969 in New York geboren und wächst an der amerikanischen Westküste auf. Seine musikalische Prägung erhält der Musiker nach eigenen Angaben durch die Rapper Run DMC. Mit 17 Jahren wird Erik Schrody, so sein bürgerlicher Name, Mitglied von Ice-T's Rhyme Syndicate und veröffentlicht mit 21 Jahren sein Solodebüt 'Forever Everlasting'. Das Album ist in Szenekreisen sehr beliebt, bekommt aber keine größere Unterstützung seitens der Medien. Sein zweiter Anlauf auf die Spitze des Musikbusiness ist von anderem Kaliber. Er gründet 1991 mit seinen Freunden DJ Lethal und Danny Boy die Gruppe House Of Pain. Gleich mit dem selbstbetitelten Erstling schreibt das Trio Multi-Platin-Rapgeschichte und mit 'Jump Around' eine HipHop-Hymne für die Ewigkeit. House Of Pain wird zu einer der ersten erfolgreichen weißen HipHop-Gruppen. Die beiden nachfolgenden Alben können jedoch an den Erfolg nicht anknüpfen und die Band löst sich 1996 auf.
1997 konvertiert der US-Amerikaner mit irischem Stammbaum zum Islam und nimmt gleichzeitig die Arbeit für sein zweites Soloalbum 'Whitey Ford Sings The Blues' auf. Am letzten Aufnahmetag führt ein angeborener Herzfehler zu einem Infarkt und ihm muss eine künstliche Herzklappe eingesetzt werden. Das Album erscheint 1998 und ist ein großer Erfolg. In den USA erreicht es dreifach Platin, die Single 'What It's Like' wird für einen Grammy nominiert. 1999 wird Everlast dann zusammen mit Carlos Santana die begehrte Auszeichnung für den von ihm geschriebenen Song 'Put Your Lights On' verliehen.
Auf seinem mittlerweile fünften Soloalbum 'Love, War And The Ghost Of Whitey Ford' (VÖ 23. September) bleibt Everlast musikalisch seinem Stil - einer Mixtur aus HipHop und Folk-Rock - grundsätzlich treu, dennoch ist 'der Sound anders, als alles, was ich vorher gemacht habe', führt der Musiker aus. Die Songs auf 'Love, War And The Ghost Of Whitey Ford' sind wuchtiger, direkter und vielschichtiger als die der vergangenen Alben. Dabei sei der Ansatz für das neue Album gar nicht großartig anders gewesen: 'Ich habe nur eine größere Vielfalt an Instrumenten benutzt und dichtere Arrangements. Natürlich wird HipHop immer ein wichtiger Einfluss auf meine Musik bleiben, aber nicht alles, was ich tue, passt in diese Schublade.' Zu überprüfen am Montag, dem 15. Dezember, in der Centralstation. (RED)
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Montag, 15. Dezember 2008
Beginn: 20:30 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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