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Studnitzky Trio

Studnitzky Trio: Kunst der Reduktion
Sebastian Studnitzky ist einer der meistbeschäftigten Jazzmusiker Deutschlands. Sein Sound und die Phrasierungen auf der Trompete und dem Klavier sind warm und ausgeglichen, sein emotionales, schnörkelloses Spiel, das auf jegliche Effekthascherei verzichtet, ist eigentümlich zentriert. Dies macht ihn zu einem international gefragten Sideman von Künstlern wie Nils Landgren, Rebekka Bakken oder Wolfgang Haffner. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied der jazzpreisdekorierten Formation Triband (die übrigens im Rahmen der JAZZTODAY-Reihe am 2. April auch in der Centralstation zu Gast ist!)
Nach unzähligen Tourneen und Festival-Auftritten in aller Welt hat sich der Multiinstrumentalist Studnitzky jetzt die Ruhe genommen, seine eigene Musik zu formulieren. Und ihm ist ein wunderbar eindringliches Album gelungen, das - aufgenommen mit keinen Geringeren als den Jazzgrößen Wolfgang Haffner und Dieter Ilg - den schlichten Titel 'Trio' trägt. Kritiker und Publikum sind begeistert. 'Hier musiziert ein ganz Großer, der es hörbar nicht nötig hat, irgendetwas zu beweisen', schrieb die Pforzheimer Zeitung.
Die lustvolle kreative Suche nach organischen Klangfarben und Mustern hat Studnitzkys Spiel geprägt. Es geht ihm mehr um Reduktion als darum, so viele Noten wie möglich in ein Solo zu pressen.
'Ich stehe darauf', sagt er selbst, 'wenn alles etwas schlichter daherkommt. Ich finde, man sollte wieder lernen, die Musik und die Musiker sprechen zu lassen und auf das plakativ Spektakuläre zu verzichten.' Das muss man sich natürlich leisten können. Dabei ist es hilfreich, wenn man, wie Studnitzky, ein Meister dessen ist, was man mit Feeling oder Färbung bezeichnet. So liegt der Zauber dieser so selbstbewusst diskreten Aufnahme nicht zuletzt darin, dass man beim Hören der Stücke meinen könnte, nichts sei so einfach wie gute Musik zu machen.
Am Mittwoch, dem 18. Februar, stellt Sebastian Studnitzky in Begleitung von Bassist Paul Kleber (Nylon, Lisa Bassange Trio) und Schlagzeuger Sebastian Merk (Mark Wyand Quartett) das Album in der Centralstation vor. (RED)

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Mittwoch, 18. Februar 2009
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Saal bestuhlt

Tickets ab 20,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 20,00 € 24,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt

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