Oregon
Oregon: Vier Individualisten verschmelzen zum Jazz-Kollektiv
Es ist die Geschichte der wohl langlebigsten Gruppe der Jazzmusik: 1960 lernen sich die beiden Studenten Ralph Towner und Glen Moore an der Universität von Oregon kennen. Es ist der Beginn einer musikalischen Freundschaft, in der Gitarrist Towner und Bassist Moore ihre Vorbilder in Bill Evans und Scott Lavaro erkennen und sich mit brasilianischer Musik auseinandersetzen. Zehn Jahre später stoßen in New York der Schlagzeuger Collin Walcott und der Oboen-Spieler Paul McCandless dazu, die Vier gründen die Band Oregon. Nachdem Walcott 1984 bei einem Autounfall tödlich verunglückt, nimmt zunächst Trilok Gurtu, danach, seit 1996, Mark Walker seine Stelle ein.
Der höchst wandlungsfähige Klangkörper bewegt sich seit mehr als 39 Jahren im Spannungsfeld zwischen europäischer Kammermusik, Weltmusik und Jazz. Zahlreiche Alben wurden für den Grammy nominiert, 'Ecotopia' aus dem Jahre 1987 erhielt die begehrte Auszeichnung. Die Spielfreude von Oregon ist bis heute ungebrochen - wie das im August 2007 erschienene 24. (!) Album '1000 Kilometers' zeigt. Und die vier Jazz-Virtuosen wissen nach wie vor auch live zu überzeugen: 'Sie mögen vielleicht eine Legende sein, sind aber - im Gegensatz zu manch anderem Altmeister - nicht zufrieden damit, diese Legende auf der Bühne zu verkörpern. Stattdessen geht die Entdeckungsreise für die drei Multiinstrumentalisten im Rentenalter und ihren jüngeren Kollegen am Schlagzeug mit unvermindertem Tempo weiter', rezensiert Stephan Freissmann im November 2007 in der Konstanzer Tageszeitung 'Südkurier'. Vier Individualisten verschmelzen ihre Fähigkeiten zu einem kollektiven Klangbild, das ohne Brüche auskommt. Aus dieser Konsequenz heraus wirkt die Musik von Oregon wie aus einem Guss. Live zu erleben am Donnerstag, dem 24. September, in der Centralstation. (RED)
Besetzung: Ralph Towner (Gitarre, Klavier, Keyboards), Glen Moore (Bass), Paul McCandless (Oboe, Englischhorn, Sopransaxofon, Bassklarinette), Mark Walker (Schlagzeug und Perkussion)
Pressestimme:
The key to Oregon's success is their ability to melt their disparate tonal personalities into a consonant whole - even in the most malleable or playful of settings - the classical voicings of which never undermine their jazz foundations. Mikal Gilmore, Rolling Stone
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Donnerstag, 24. September 2009
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Saal bestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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