FÄLLT AUS: Johanna Zeul
Johanna Zeul: Entertainment mit Knall
Johanna Zeuls Energie ist gnadenlos. Sie schnurrt, flüstert, zischt, tobt und rockt. Die Gewinnerin des Rio-Reiser-Songpreises 2006 und 1. Preisträgerin des Wettbewerbs 'jugend kulturell 2008' hat eine charmant-durchgeknallte Bühnenpräsenz. Von der ersten bis zur letzten Sekunde ist sie elektrisiert von den Zehen- bis in die Haarspitzen. Alleine mit ihrer Gitarre stürzt sie sich mit Haut und Haaren in ihre Lieder. Lieder, die alle gängigen Genre-Konventionen brechen. Ihr prägnanter Gitarrenstil, ihre intelligenten deutschen Texte, der Aufbau ihrer Songs mit Melodien, die sich fest im Ohr verankern, reißen den Indie-Nerd genauso mit wie den NDW- oder den Grunge-Fan. Die Popakademie-Absolventin und John-Lennon-Verehrerin singt vom Verlassenwerden, ohne gleich jede Beziehung in Frage zu stellen. Oder davon, wie man den Kopf erhoben hält, ohne in albernen Stolz umzukippen. Sie singt vom Feiern, ohne den Stumpfheitsfaktor hochzudrehen. Und von der Freiheit, ohne sich in Pathos zu ergießen. Sie agiert hintersinnig und übermütig zugleich. Unbekümmert, schlagfertig und bisweilen euphorisch. 'Keine Frage, Johanna Zeul hat einen Knall. Und sie hat es geschafft, diesen Knall zu professionalisieren', attestierte die Süddeutsche Zeitung.
Vergangenen Juni veröffentlichte Johanna Zeul 'Album Nr. 1' auf ihrem Label 'Gold und Tier'. Seitdem ist sie praktisch ununterbrochen auf Tournee - mal solo, mal mit Band, mal mit der Gruppe Gold. Bereits 2007 hatte die damals 25-Jährige am Mannheimer Nationaltheater die musikalische Leitung für die Junk-Oper 'Max und Moritz' übernommen. Das Urteil von Eberhard Reuß in den ARD-Tagesthemen lautete damals: 'Schräg, schön.' Für die Musik von Johanna Zeul gilt das heute noch. (TE)
Pressestimme:
'Unprätentiös und hinreißend spontan ... mal pfiffig, mal selbstironisch, weil sie nichts ausreizt oder überstrapaziert ... Entschlossen und traumwandlerisch sicher balanciert Zeul auf dem Hochseil zwischen Entertainment und Eigensinn. Ihre Strahlkraft wirkt so juvenil und undomestiziert wie in besten Zeiten der Neuen Deutschen Welle.' F.A.Z.
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Samstag, 10. Oktober 2009
Beginn: 19:30 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr
Saal bestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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