René Marik: KasperPop
René Marik: Master of Puppenquatsch
'Hage? Jemand ze Hage?', 'Rapante, Rapante!', 'Schneewante!' Zehntausende Live-Zuschauer und Millionen Internetnutzer wissen genau, was hinter solch dadaistischen Ausrufen steckt: 'De' Maulwurfn hier!' Es ist der blinde Maulwurf mit dem hinreißenden Sprachfehler, der Star aus René Mariks Puppen-Comedy. Nun gilt: 'Der Maulwurf ist tot! Es lebe der Maulwurf!' Denn der diplomierte Puppenspieler, Musiker und Schauspieler tourt mit seinem neuen Programm 'KasperPop' durch das Land - und dabei betritt eine neue Figur die Bühne: der Glatzenkasper - ein Schurke, Chaot und apokalyptischer Reiter in Personalunion. In Mariks neuem Werk geht es um Katastrophen, menschliche wie menschheitliche. Und es geht um Pop. Denn wenn die Tragödie zum Kassenschlager wird, entsteht Pop. Gespielt wird dieser Pop von seiner Eminenz 'Don Mercedes Moped' und dem Tastateur Ingo Günther.
Marik, den die taz einen 'Romantiker, der an der Realität verzweifelt' nennt, ist einer jener jungen Künstler, die ihre Karriere über das Internet begonnen haben. Seine einzigartige Mischung aus Puppenspiel, Bardengesang und investigativer Blödsinnsforschung wurde schlagartig bekannt, als irgend jemand auf der Videoplattform YouTube einige Liveausschnitte Marikscher Comedy-Kunst platzierte. Innerhalb kürzester Zeit erreichten sie Kultstatus, es folgten ausverkaufte Tourneen, teilweise 'ohne, dass ein einziges Plakat gehängt wurde' (Express Köln), ein wahrer Run auf Merchandise-Artikel, Auszeichnungen wie der Cabinet-Preis 2007 und der Prix Pantheon 2008 sowie eine enorme Medienresonanz in Fernsehen, Radio und Presse.
Wer René Marik, den 'Master of Puppenquatsch' (Frankfurter Rundschau), mit seiner Rasselbande live erlebt, Tränen gelacht und am Ende auch vergossen hat, muss einfach zum Fan werden. Am Freitag, dem 29. Januar, auf Einladung der Centralstation im Großen Haus des Staatstheaters Darmstadt. (TE)
Pressestimme:
'Marik macht Kleinkunst im eigentlichen Sinne - Kunst mit kleinen Mitteln, für kleine Bühnen. Er ist ein Meister des Verschwindens. Und das in Zeiten, in denen Erfolg in ausverkauften Olympiahallen-Shows gemessen wird. Das Provisorische, Bruchstückhafte hat er zum Stilmittel erkoren. 'Marionetten habe ich immer gehasst, die sind so perfekt', sagt er. Ihm reichen eine gerupfte Barbie und ein 'räudiges Stück Stoff'. Der Rest ist Fantasie.
Anne Haeming, taz, 8.4.2008
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Freitag, 29. Januar 2010
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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