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Max Goldt liest: Berichte aus einer hellen alten Zeit!

Max Goldt: Schiedsrichter der Sitten
Wo Max Goldt liest, sind die Säle meist im Vorfeld ausverkauft - so auch in Darmstadt. Seit zehn Jahren ist der Autor, Musiker und Comictexter regelmäßiger Gast in der Centralstation, wo er sich einer großen Fangemeinde erfreut. Über die Jahre sind seine Texte zwar gelassener geworden, aber noch immer sitzen die Pointen, noch immer führt er das Alltägliche durch genaues Beobachten ad absurdum. 'Goldt ist der unangefochtene Meister, wenn es darum geht, Gegenwart auf den Punkt zu bringen', so die Frankfurter Rundschau. Dafür wurde er in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preisen geehrt: 1997 erhielt er den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 1999 den Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 folgten der Hugo-Ball-Preis der Stadt Pirmasens und der hoch dotierte Kleist-Preis der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft.
Am Mittwoch, dem 10. Februar, kommt Goldt nun abermals in die Centralstation, um aus seinem aktuellen Werk 'Ein Buch namens Zimbo' sowie anderen neuen Texten zu lesen. 'Etwa alle zwei Jahre bündelt Max Goldt seine Texte aus der 'Titanic' zu Büchern, denen er wunderliche Titel wie 'Der Krapfen auf dem Sims' oder 'Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens' gibt. Dass diese Bücher sich als eine so anregende wie schwankende Erscheinung darbieten, weist auf eine Fehlstelle in unserer Gesellschaft hin: Allein kraft persönlicher Idiosynkrasie und privaten Spleens erfüllt Goldt eine Aufgabe, für die er unbedingt mehr institutionelle und soziale Rückendeckung bekommen müsste. In seiner mitabgedruckten Kleist-Preis-Rede erwägt er die verschiedenen Rollenzuweisungen, die an ihm schon ausprobiert worden sind - Dichter, Satiriker, Kolumnist, Alltagsbeobachter - und findet sie allesamt unbefriedigend. Zu Recht. Das Amt, das er versieht, ließe sich zureichend nur als das eines Schiedsrichters der Sitten beschreiben', schreibt die Süddeutsche Zeitung über 'Ein Buch namens Zimbo'. Am besten, Sie hören und sehen selbst! (RED)

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Mittwoch, 10. Februar 2010
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Tickets ab 11,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 11,00 € 13,50 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt

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