PhÀnomen Expressionismus: students meet professionals
PhÀnomen Expressionismus: Bekanntheit der Kulturregion durch Kooperation steigern
Die Region Frankfurt-Rhein-Main weiĂ sich ihrer bemerkenswert reichen kulturellen Substanz sicher. Doch um die nationale und internationale Bekanntheit der Kulturregion und ihr QualitĂ€tsniveau zu steigern, ermöglicht der Kulturfonds FrankfurtRheinMain das spartenĂŒbergreifende Kooperationsprojekt 'PhĂ€nomen Expressionismus'. Bis 2012 stellen mehr als fĂŒnfzehn Kultureinrichtungen in Darmstadt, Wiesbaden, Hofheim, Bad Homburg und Frankfurt eine die Region verbindende Kulturepoche der Moderne heraus, die im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts ihre BlĂŒtezeit hatte: expressionistische Formgebung in Film, Literatur, Musik, Architektur, Darstellender und Bildender Kunst; Werke von Malern wie Ernst Ludwig Kirchner, des Architekten Martin Elsaesser oder des Komponisten Paul Hindemith.
In der Centralstation prĂ€sentiert 'PhĂ€nomen Expressionismus' ab Mittwoch, dem 14. April, vergangene sowie zukĂŒnftige Höhepunkte in Form einer Rauminstallation. Diese Installation entwirft eine Gruppe von Designstudenten der Hochschule Darmstadt (h_da) unter der Leitung von Prof. Christian K. Pfestorf, dem Kulturbeauftragten der h_da. Das Projekt zum 'PhĂ€nomen Expressionismus' bildet den Auftakt der Workshop-Reihe 'students meet professionals'. FĂŒr die Installation in der Centralstation arbeiten die Studenten eng mit 'dem Profi' Götz Berge, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Lichtwerk Veranstaltungstechnik GmbH und Gewinner des Conga-Awards 2007, 2008 und 2009, zusammen. 'Wir wollen Lust machen auf das 'PhĂ€nomen Expressionismus'', erklĂ€rt Prof. Christian K. Pfestorf. So viel sei verraten: Es wird eine professionelle Installation in Raum und Zeit entstehen, die sich aus einem gegenwĂ€rtigen Blickwinkel mit dem Thema beschĂ€ftigt und so auch ein jĂŒngeres Publikum auf die Veranstaltungsreihe aufmerksam machen soll, die an 17 verschiedenen Orten im Rhein-Main-Gebiet gezeigt wird. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf der Ernst Ludwig Kirchner Retrospektive liegen, die vom 23. April bis 25. Juli im StĂ€del Museum Frankfurt zu sehen sein wird. Die Ausstellung ehrt den Maler, Grafiker und Bildhauer, der GrĂŒndungsmitglied der KĂŒnstlervereinigung 'Die BrĂŒcke' war und als einer der bedeutendsten KĂŒnstler des Expressionismus die Kunst der Klassischen Moderne maĂgeblich prĂ€gte. Ebenfalls im Fokus: die interdisziplinĂ€re Ăbersichtsschau 'Gesamtkunstwerk Expressionismus. Film, Kunst, Literatur, Theater, Tanz und Architektur 1905 - 1925' des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt in Kooperation mit dem Filmmuseum Frankfurt. Im AusstellungsgebĂ€ude auf der Mathildenhöhe wird vom 24. Oktober 2010 bis 13. Februar 2011 anhand von Filmausschnitten, Architekturskizzen, Fotos, Plakaten, Texten, GemĂ€lden, Zeichnungen und Skulpturen erstmals eine umfassende Ausstellung ĂŒber Wechselwirkungen der kĂŒnstlerischen Gattungen des Expressionismus realisiert. Beide Schauen bilden Höhepunkte des Kulturprojekts 'PhĂ€nomen Expressionismus' in FrankfurtRheinMain 2009-2011.
Als Gesellschafter des Kulturfonds fungieren neben dem Land Hessen der Hochtaunuskreis, der Main-Taunus-Kreis sowie die StĂ€dte Darmstadt und Frankfurt. Sie entsenden ihre ReprĂ€sentanten in den Kulturausschuss. Die Gesellschafter fĂŒhren dem Fonds jĂ€hrlich 2 Euro pro Einwohner zu. Das Land Hessen verdoppelt diesen Betrag und unterstĂŒtzt wĂ€hrend der dreijĂ€hrigen Aufbauphase den Fonds mit zusĂ€tzlich einer Million Euro jĂ€hrlich, so dass der Kulturfonds gegenwĂ€rtig ĂŒber ein Budget von rund 6 Millionen Euro verfĂŒgt. GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Kulturfonds ist Prof. Dr. Herbert Beck, Museumsdirektor a. D. des StĂ€delschen Kunstinstituts und des Liebieghauses in Frankfurt. Ăber geplante Kulturprojekte berĂ€t ein Kuratorium, das von international anerkannten Fachleuten aus Wissenschaft, Kultur und Kunst unter dem Vorsitz von Staatsministerin a. D. Ruth Wagner gebildet wurde. (RED)
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Dienstag, 13. April 2010
Beginn: 10:00 Uhr
Einlass: 10:00 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine GewĂ€hr fĂŒr die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation in Kooperation mit dem Kulturfonds FrankfurtRheinMain und dem Fachbereich Gestaltung
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