Darmstädter Tage der Fotografie
Darmstädter Tage der Fotografie: Jetzt - Die erzählte Zeit
Bereits zum sechsten Mal finden vom 23. bis zum 25. April die Darmstädter Tage der Fotografie (DTDF) statt. Das internationale Festival wurde 2004 von Fotografen gegründet, inzwischen zählt es zu den bundesweit wichtigsten Ereignissen des Genres Fotografie. Die DTDF setzen relevante Themen und fördern den interdisziplinären Diskurs. Ein ganzes Wochenende lang beleuchten zahlreiche Aktionen ein Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Perspektiven: Fotoausstellungen, Fachsymposium und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte.
Neben bereits etablierten Fotografen in der Hauptausstellung bekommen auch Nachwuchskünstler, die noch nicht in internationalen Galerien vertreten sind, eine Chance, ihre Exponate zu zeigen. Die meist noch jungen Fotografen zeigen ausgewählte Arbeiten von hoher künstlerischer Qualität innerhalb des Rahmenprogramms. Die Begegnung der Etablierten mit dem künstlerischen Nachwuchs wird auf diese Weise besonders gefördert. Zum Festival erscheint ein umfangreicher Katalog und im Nachgang eine Dokumentation des Symposiums. Das komplette Festivalprogramm stellen die vier Initiatoren - Albrecht Haag, Gregor Schuster, Alexandra Lechner und Rüdiger Dunker - gemeinsam mit Ute Noll (on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (Hochschule Darmstadt) zusammen.
Das Festivalthema 2010 lautet 'Jetzt - Die erzählte Zeit'. Zeit als zentraler Begriff in der Fotografie beinhaltet sowohl den technischen Aspekt in der Bilderzeugung als auch die inhaltliche Übertragung von Zeit in ein Bild. Durch Beobachtung und Interpretation wird das Zeitgeschehen erfasst. Als authentischer, erzählter oder inszenierter Moment oder als zeitlose, verdichtete oder epische Erzählung. Der Zeitbegriff erstreckt sich über alle fotografischen Genres hinweg. Reflexion über ihn bietet viele Ansatzpunkte: Zeit ist ewig, vorbei, latent, eine Momentaufnahme, ein Projekt, der Schnappschuss, eine Sequenz, Zeit ist biografisch, Prosa, Mode, Zwischenzeit - Jetzt ist irgendwie immer.
Auch in der Centralstation wird das Festival wieder zu Gast sein. Hier stellen die acht Fotokünstler Katrin Brüggemann, Kathi Ficek, Lucia Ganieva, Timo Klos, Cornelius Popovici, Dirk Rose, Constanze Vielgosz und Jan von Holleben ihre Bilder aus. Den Auftakt bildet am Freitagabend - nach der Vernissage auf der Mathildenhöhe - eine Late-Night-Ausstellung (als Ausklang des Eröffnungstages). Am Samstag und Sonntag ist die Ausstellung im Saal der Centralstation jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mit einer öffentlichen Matinee am Sonntag um 11 Uhr beginnt der Abschlusstag der diesjährigen Darmstädter Tage der Fotografie. Nahezu alle ausstellenden Fotografen des Festivals werden in der Centralstation anwesend sein, so dass die Besucher mit ihnen nach einer kurzen Einführung von Claus K. Netuschil (Galerist und 1. Vorsitzender Kunst Archiv Darmstadt e.V.) zum Thema 'Jetzt - Die erzählte Zeit' bei Musik von Uli Partheil (Piano) ins Gespräch kommen und über die ausgestellten Werke reden können.
Alle Ausstellungsorte der Darmstädter Tage der Fotografie sind an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und laden zu einem Rundgang ein. (DTDF)
Dieses Event ist leider vorbei. Hier finden Sie unser aktuelles Programm
Sonntag, 25. April 2010
Beginn: 10:00 Uhr
Einlass: 18:00 Uhr
Halle unbestuhlt
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH in Kooperation mit Darmstädter Tage der Fotografie (DTDF)
Ähnliche Veranstaltungen



