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Rolf Miller: Tatsachen

Rolf Miller: Wunderbar indirekt und hinterhältig
'Das sind die Tatsachen', sagte ein Zuschauer zu Rolf Miller nach einer Vorstellung des Erfolgsprogramms 'Kein Grund zur Veranlassung', das den Odenwälder Tausendsassa und Polt-Schüler im Januar 2009 auch in die Centralstation führte. Diese Publikumsreaktion war der Startschuss zu Millers aktuellem Programm 'Tatsachen', das im Oktober 2009 Premiere feierte. Darin erlebt der geneigte Zuhörer, wie der 44-jährige Kabarettist zu Themen wie Atombombe, Urknall, Kunst, Sport, Frauen und Kinder zielsicher den Faden verliert. Und wenn Rolf Miller eine Pause setzt, tut sich danach mit explosiver Wucht ein grandioser Abgrund auf. Mit einfachsten Worten und in unvollendeten Halbsätzen bringt er komplizierteste zwischenmenschliche, aber auch welthistorische Gesamtzusammenhänge auf den Punkt, indem er genau diese zielsicher schlingernd umsegelt. Fürsprecher Vicco von Bülow alias Loriot lobt Miller als 'in Text und Darbietung etwas ganz Besonderes'. Und Josef Hader sagt über seinen Kollegen: 'Wunderbar indirekt und hinterhältig'.
Den deutschen Kleinkunstpreis 2006 in der Sparte Kabarett hat sich Rolf Miller - neben dem Bayerischen Kabarettpreis und dem Publikumspreis beim Kabarettfestival der Berliner Wühlmäuse - daher redlich verdient. Als Wortkünstler, 'der den Eindruck erweckt, als könne er mit Worten nicht umgehen. Stotternd, nach Begriffen suchend und in halben Sätzen artikulierend, findet seine Sprech-Sinfonie dennoch ganze Wahrheiten. Im Durcheinanderwürfeln standardisierter Sätze entzerrt er sie bis zur Kenntlichkeit, aber da, wo die Worte fehlen, lauert die Pointe', hieß es in der Begründung der Jury. Zu erleben am Donnerstag, dem 15. September, zum nunmehr vierten Mal in der Centralstation. (RED)


Pressestimmen:
Dem sollte man beide Ohren leihen [...] Man spürt einen Muff, als säße man bei Nachbars im teigigen Sofa, wo die Blähungen von 100 Jahren Vorurteil, Chauvinismus und Eheelend hängengeblieben sind. Süddeutsche Zeitung

Miller schreckt vor nichts zurück, trifft präzise ins Nervenzentrum und spielt sich so voran auf dem Weg zum Kabarettisten-Olymp. Frankfurter Rundschau

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Donnerstag, 15. September 2011
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Tickets ab 18,00 €
Kategorie VVK AK
Preiskategorie 1 18,00 € 22,00 €
Stehplatz 18,00 € 22,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt

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