Marc-Uwe Kling: Das Känguru-Manifest 3D
Marc-Uwe Kling: Neues vom Känguru
Marc-Uwe Kling zählt zu den herausragenden Vertretern des deutschsprachigen Kabaretts. Mit Kurztexten fing alles an: Während seines Studiums der Philosophie und Theaterwissenschaft verfasste er anstelle von Hausarbeiten viel lieber kleine, witzige Texte über das Leben in seiner Studenten-WG. Schon bald gab er diese nicht nur in der Gemeinschaftsküche zum Besten - sondern schwadronierte auf Lesebühnen in der Berliner Kleinkunstszene. Bis er beschloss, einfach seine eigene Bühne zu gründen: Seit 2004 gastierte die 'Lesedüne' zunächst in Berliner Strandbars. Mittlerweile hat sie ihr festes Zuhause im Monarch am Kottbusser Tor gefunden. Die 'Lesedüne' bietet Autoren ein Forum, ihre selbstverfassten Texte der Öffentlichkeit zu präsentieren. In diesem fruchtbaren Umfeld entwickelte Marc-Uwe Kling 2005 sein erstes Soloprogramm 'Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen', mit dem er auch die Centralstation beehrte. Daneben waren es vor allem seine beiden Siege bei den Poetry-Slam-Meisterschaften 2006 und 2007, die Kling zu seinem unzweifelhaften Ruf verhalfen: 'Mit Fug und Recht darf behauptet werden, dass Kling schon jetzt zum Besten gehört, was die deutsche Kabarettlandschaft zu bieten hat', so die Neue Westfälische Zeitung 2007.
Von seiner alten Studenten-WG hat sich Kling längst verabschiedet. Heute schreibt und erzählt er von seinem neuen Mitbewohner: dem kommunistischen Känguru, das gerne Schnapspralinen isst, Nirvana hört und sich nichts gefallen lässt. Seit 2008 gibt es Kling und das Känguru wöchentlich als Podcast des Radiosenders Fritz des Rundfunks Berlin-Brandenburg zu hören. Sie sind so beliebt, dass Kling und das Produzententeam dafür mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet wurden. Mit den 'Känguru-Chroniken' hat der Kabarettist 2009 die humoristischen Kurzgeschichten erstmals auf Papier festgehalten. In diesem Jahr geht es nun endlich weiter: In 'Das Känguru-Manifest' treten Kling und das Känguru gemeinsam an, im Kampf gegen das mysteriöse Ministerium für Produktivität und viele weitere Verschwörungen und Intrigen. Sie liefern sich hitzige Wortgefechte und Marc-Uwe Kling singt dazu neue Gedichte und erzählt Lieder. Den Wortakrobaten und das Känguru kann man am Donnerstag, dem 22. September, live und in 3D in der Centralstation bewundern. (RED)
Pressestimmen:
Es ist der Kontrast aus bitterböser Diagnose und verspielter Lässigkeit, der Klings Programm wohltuend vom traditionell oft sehr verbissenen Politkabarett hierzulande unterscheidet. Süddeutsche Zeitung
Eines der zugleich tiefsinnigsten und lustigsten Bücher seit langem.
Süddeutsche Zeitung (über die Känguru Chroniken)
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Donnerstag, 22. September 2011
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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