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Hewar [Dialog]: Traditionell vs. Digital:

Der "Arabische Frühling" - Wirklich eine Internet-Revolution?
Die Arabische Welt ist im Wandel. Die Reihe "Hewar [Dialog]" zeigt Augenblicke dieser Veränderung: in den Medien, in sozialen Netzwerken und in der Musik. Drei Monate lang, von Oktober bis Dezember 2012, gastierten Künstler aus Tunesien, dem Libanon, Palästina, Syrien, dem Iran und dem Irak in der Centralstation: Es waren Konzerte und eine Lesung zwischen Tradition und Moderne, Orient und Okzident, mit denen das Med Fusion Orchester, Ibrahim Maalouf, Le Trio Joubran, Abbas Khider, Kayhan Kalhor und das Ensemble Al-Kindi ihr Publikum begeisterten.
18 Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt wollten mehr über die Künstler und ihre Heimatländer erfahren. Im Rahmen eines Semesterprojekts begleiteten sie die Konzerte in einem Blog. Sie fotografierten, schrieben, interviewten, recherchierten Hintergründe und erzählten die Geschichten hinter der Musik.
Zum Abschluss der Reihe wollen die Studierenden nun selbst in den Dialog treten. "Traditionell vs. Digital: Die Rolle der Medien im 'Arabischen Frühling'" ist der Titel der öffentlichen Podiumsdiskussion am Dienstag, dem 29. Januar, in der Centralstation.
Viel wurde während des arabischen Frühlings die Rolle der Medien und sozialen Netzwerke diskutiert. Welche Bedeutung sie retrospektiv tatsächlich hatten, wie die Revolution die Kommunikation und das kulturelle Leben bis heute verändert hat und verändern wird, darüber ist wenig bekannt. Sind Facebook, Twitter oder YouTube Mittel für oder gegen Manipulation? Haben die Jugendlichen der Arabischen Welt durch Social Media tatsächlich mehr Macht und Mitspracherecht?
Diskutieren werden unter anderem Arian Fariborz und Anja Türkan. Arian Fariborz studierte Politikwissenschaften und gegenwartsbezogene Orientalistik in Hamburg und Kairo und ist seit Oktober 2001 Moderator im Funkjournal der Deutschen Welle sowie Redakteur für Qantara.de, ein Projekt der Deutschen Welle, das zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen will.
Anja Türkan studierte Medienkultur an der Universität Bremen, Media and Communications und Literary, Cultural and Media Studies in Sydney und Siegen und publizierte als ehemalige Stipendiatin des Instituts für Auslandsbeziehungen zum "Wandel der Außenpolitik im digitalen Zeitalter". (TR)

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Dienstag, 29. Januar 2013
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Halle teilbestuhlt, freie Platzwahl

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt (h_da)

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