
Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich
Vor der Tür des Protagonisten steht ein Mann, der ihm ähnlich sieht, stellt sich als der Tod vor und will ihn mitnehmen. Noch ungefähr drei Minuten zu leben – eigentlich Zeit für den vielzitierten letzten Wunsch. Stattdessen entwickelt sich eine absurd-witzige Diskussion, in der es um Kopf und Kragen, um die Insel Juist, den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Und irgendwie gelingt es ihm nicht, den Erzähler sterben zu lassen, wie es sonst üblich ist – auch für den Tod eine ganz neue Erfahrung. Und dann steht Sophia vor der Tür und plötzlich sitzen die drei gemeinsam im Auto, auf dem Weg zum geplanten Besuch bei der Mutter des Sterbe-Kandidaten und zu seinem sieben Jahre alten Sohn, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, ihm aber täglich eine Postkarte schreibt.
„Sophia, der Tod und ich“ ist ein spannender Roadtrip, spektakulär und abgeklärt zugleich, eine Reise zwischen Himmel und Hölle, geprägt durch die Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod durch die fremde Welt der Lebenden bewegt – und die Frage, ob es das alles überhaupt gibt und was es bedeutet. Muss der Tod pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? Und was ist besser: to burn out or to fade away?
Man lacht, zerfließt in Melancholie und möchte dann zerspringen vor Freude darüber, dass man am Leben ist. Am Donnerstag, dem 10. März, liest Thees Uhlmann in der Centralstation aus seinem Debütroman.
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Donnerstag, 10. März 2016
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Saal bestuhlt, freie Platzwahl
Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.
Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Veranstaltungs-GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt
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