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Hannes Wader

Hannes Wader: Gesungene Biografie
Hannes Wader? Über den Mann ist doch längst alles gesagt und geschrieben: Singer-Songwriter aus der Burg-Waldeck-Szene der 1960er Jahre, seit 40 Jahren 'on tour, on stage and on the road', sonorer Sänger, inspirierter Dichter, talentierter Komponist, virtuoser Gitarrrist. Was vergessen? Ach ja: Kommunist und Pazifist, Utopist und Klassenkämpfer, Arbeiterkind und Autodidakt, rot und rastlos, ehrlich und knorrig, sozialkritisch und sozialromantisch, antifaschistisch bis aufs Blut und antiautoritär bis auf die Knochen. Aber war's das? Es gibt von Hannes Wader (noch) keine Autobiografie, und die wird es wahrscheinlich auch nie geben. Braucht es aber auch gar nicht, denn es gibt ja seine Lieder. Wader hat in den über 40 Jahren seines Schaffens rund 35 Alben veröffentlicht, zuletzt im Juli 2010 das Album 'Kein Ende in Sicht' gemeinsam mit Konstantin Wecker.
Sie alle zusammen enthalten das ganze Wadersche Universum. Wenn man sie hört, weiß man nicht, was man mehr bewundern soll an diesem ungewöhnlichen Menschen und einzigartigen Künstler: Da ist Hannes Wader, der Nachtschwärmer, der die Nachtvögel schreien hört. Und Hannes Wader, der oft Verliebte und oft Verlassene (aber genau so oft auch Entliebte und Verlassende), der, schwankend zwischen Troubadour und Liebeskasper, es bei jeder probieren muss. Und Hannes Wader, der mal mutige, mal feige Traumtänzer und Spinner, und der von der Zeit geprüfte und geschlagene alte Kämpfer, der sich, wenn er gefallen ist, immer wieder erhebt. Da ist der internationalistische Protestsänger und Friedenskämpfer, der die Schlacht um den Frieden niemals verloren gibt. Nicht zu vergessen: Hannes Wader, der große Volkslied-Sänger und -Sammler, der den König von Preußen als üblen Soldatenschinder vorführt oder mit Min Jehann plattdeutsch schnackt. Um nur ein paar Aspekte und Facetten der Wader-Welt zu nennen.
Und er will noch weiter texten und komponieren und singen und musizieren - bis er achtzig ist, sagt er. Doch zunächst kommt Hannes Wader am Mittwoch, dem 17. November, in die Centralstation. (RED)

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Mittwoch, 17. November 2010
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Tickets ab 22,00 €
Kategorie VVK AK
Kategorie A 26,00 € 31,50 €
Kategorie B 22,00 € 27,00 €
Preiskategorie 3 22,00 € 27,00 €

Alle Eintrittspreise sind Endpreise. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Preisangaben.

Verantwortlicher Veranstalter:
Centralstation Kultur GmbH * Im Carree * 64283 Darmstadt

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